Einsatzberichte 2008

Feuer in der Dürener Innenstadt

Nächtlicher Wohnungsbrand

 

Düren - 21.04.2008 - 13:20 - Nach einem Wohnungsbrand in der Innenstadt mussten in der Nacht zum Montag fünf Menschen mit Verdacht auf Rauchgasintoxikationen ärztlich behandelt werden.


Gegen 02.15 Uhr hatte eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in der Rütger-von-Scheven-Straße die Rettungsdienste über das in einer Etagenwohnung ausgebrochene Feuer informiert. Ein 61-jähriger Wohnungsnachbar, in dessen Zimmern der Brand offensichtlich ausgebrochen war, hatte durch lautes Klopfen und Rufen andere schlafende Hausbewohner noch rechtzeitig auf die Gefahr aufmerksam gemacht, so dass sich fünf der sechs dort aufhaltenden Personen bereits vor Eintreffen der Rettungsdienste selbst aus dem Haus geflüchtet hatten. Eine Frau konnte durch das schnelle Hinzukommen der Hilfskräfte geweckt und ebenfalls noch rechtzeitig aus dem Haus gebracht werden.

 

Während die Feuerwehr erfolgreich den Zimmerbrand löschte, ergaben sich aus den polizeilichen Ermittlungen erste Hinweise auf die Brandursache. Der 61-Jährige, der selbst mit einer Kohlenmonoxidvergiftung zu stationären Behandlung in ein Krankenhaus transportiert wurde, war seinen Angaben zufolge mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen. Außer ihm wurden zwei 51 und 80 Jahre alte Frauen ebenfalls stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Zwei weitere 77- und 80-jährige Seniorinnen konnten nach einer ambulanten Behandlung vor Ort den Rest der Nacht bei Hausnachbarn verbringen.

Die Polizei hat den Brandort für die noch andauernden Ermittlungsmaßnahmen beschlagnahmt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird auf etwa 80.000 Euro geschätzt.

 

Quelle: http://www.kfv-dueren.de/kfv/2008-04-21_Einsatz:_Feuer_in_der_D%C3%BCrener_Innenstadt

 

 

 

Unwettereinsätze in Düren

Ausnahmezustand nach sintflutartigen Regenfällen

 

Weltuntergangsstimmung herrschte am Donnerstagmorgen (29.05.08) in Düren, als sich zunächst der Himmel immer mehr verdunkelte und später heftige Regenfälle und Hagel einsetzten. Kurzzeitig musste sogar gegen 10:00 Uhr die Straßenbeleuchtung durch die Stadtwerke Düren wieder eingeschaltet werden.

 

Nach sintflutartigen Regenfällen verwandelte sich der Kaiserplatz innerhalb kürzester Zeit in ein riesiges Schwimmbecken. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger suchten vor den Regenmassen Zuflucht im Rathaus. Viele Keller wurden in Mitleidenschaft gezogen und mussten leergepumpt werden.


Durch ein starkes Gewitter am Vormittag des Donnerstags, den 29.05.2008, das von Süden nach Norden über das Kreisgebiet zog, wurden weite Teile des Kreises unter Wasser gesetzt. Es liefen sowohl Keller, als auch Straßen voll Wasser. Einige Straßen glichen Bächen oder Seen.

 

Laut einer Wetterstation in Drove sind heute 35.2mm Niederschlag gefallen, und das innerhalb einer Stunde. Dies war fast soviel wie in den ganzen Tagen des Monates zusammen. Der Niederschlag ist nicht nur als Starkregen vom Himmel gefallen, sondern auch als Hagelkörner in der Größe von übergroßen Erbsen.

 

In der Folge meldet die Polizei 50 Notrufe; die Feuerwehr der Stadt Düren hatte über 200 Einsätze im ganzen Stadtgebiet; die Feuerwehr der Stadt Jülich musste über 120 Einsätze im ganzen Stadtgebiet abarbeiten. Die Notrufleitungen waren zeitweise überlastet, weswegen örtliche Einsatzzentralen in den einzelnen Gemeinden eingerichtet wurden. Außerdem wendeten sich nicht wenige Bürger auf der Straße und in den Gerätehäusern direkt an die örtliche Feuerwehr. Bei einigen Feuerwehren war Vollallarm ausgelöst, um die gesamten Einsätze abzuarbeiten.

 

So zum Beispiel:

* Freiwillige Feuerwehr Jülich
* Freiwillige Feuerwehr Langerwehe
* Freiwillige Feuerwehr Linnich
* Freiwillige Feuerwehr Inden
* Freiwillige Feuerwehr Kreuzau
* Freiwillige Feuerwehr Merzenich
* Freiwillige Feuerwehr Niederzier
* Freiwillige Feuerwehr Vettweiß
* Freiwillige Feuerwehr Düren
* Freiwillige Feuerwehr Titz

 

Dabei wurden die Einsatzstellen in der Regel aufgenommen, gesichtet und dann nach Wichtigkeit abgearbeitet. Dabei ist es zum Teil zu großen Wartezeiten für die Betroffenen gekommen. Aber anders war es bei der Vielzahl der Einsätze nicht möglich. Viele Bürger konnten sich dabei auch selber helfen und oft wurde großartige Nachbarschaftshilfe geleistet.

 

Defekter Fernseher war die Brandursache

Düren (ots) - Bei einem Wohnungsbrand in der Innenstadt erlitten am frühen Dienstagabend insgesamt vier Personen leichte Verletzungen. Der durch das Feuer entstandene Sachschaden wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt.

 

Ein Zeuge berichtete den am Brandort eingesetzten Polizeibeamten, dass er gegen 18.25 Uhr bemerkt hatte, dass aus seinem Nachbarhaus in der Wilhelmstraße schwarzer Rauch drang. Daraufhin hatte er sofort einen Feuerlöscher genommen und war damit in die Erdgeschosswohnung seines Onkels gelaufen. Dort war es ihm mit dem Feuerlöscher gelungen, einen Teil des Feuers zu löschen. Unterstützt wurde er dabei von einem 44-jährigen Mann aus Inden, der zufällig an dem Haus vorbei gekommen war und ebenfalls den Rauch bemerkt hatte. Beide konnten den 86-jährigen Geschädigten aus seiner Wohnung nach draußen führen. Jedoch erlitten sowohl der Senior als auch der 44-Jährige dabei eine leichte Rauchgasintoxikation und mussten sich einer ambulanten ärztlichen Versorgung unterziehen.

 

Die alarmierte Feuerwehr der Stadt Düren konnte die restlichen Flammen schnell löschen. Anschließend führte sie die erforderliche Belüftung der Brandwohnung und des restlichen Mehrfamilienhauses durch.

 

Zwei weitere Bewohner des Hauses, die durch das Treppenhaus gelaufen waren und Rauchgase eingeatmet hatten, mussten ebenfalls in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden.

Nach der Beschlagnahmung des Brandortes nahm die Polizei sofort die Ermittlungen nach der Brandursache auf. Mittlerweile steht fest, dass offenbar ein technischer Schaden im Fernseher das Feuer ausgelöst hatte.

 

Kreispolizeibehörde Düren

Aachener Str. 28, 52349 Düren

Tel: 0 24 21/949-1100

 

Kleines Ventil sorgte für Riesenchaos

Autobahn Autobahn

Nach dem Unfall eines Güllelasters auf der A4 zwischen Düren und Eschweiler-West kam es zu kilometerlangen Staus in beiden Richtungen. Am Dienstagmittag den 2.9.2008 war die Autobahn rund drei Stunden gesperrt gewesen. Der Laster sorgte für ein Chaos im Feierabendverkehr.

 

Weil ein Ventil plötzlich gerissen war, verlor der LKW 400 Liter Gülle. Die Autobahn verwandelte sich sofort in eine gefährliche Rutschpartie und musste abgesperrt werden. Stundenlang waren zwei Löschzüge der Feuerwehr Düren und Eschweiler mit den Reinigungsarbeiten beschäftigt.

 

Die Gülle musste zuerst abgespritzt werden. Da sich anschließend ein rutschiger Film bildete, musste die Fahrbahn zudem abgestreut werden.
Die Folge waren kilometerlange Staus, in denen sogar bei Kerpen ein Schulbus mit Kindern verharren musste. Die Mütter warteten Stunden darauf, dass sie nach Hause kamen. Auch nachrückende Kräfte der Feuerwehr steckten mit einem Wlf im Rückstau fest, so musste die Autobahnpolizei die BAB4 auch ab Weißweiler sperren, so dass weitere Kräfte von Düren aus entgegen der Fahrtrichtung zum Einsatzort fahren konnten. Wegen des langen Einsatzes wurden der 1. und der 2. Löschzug alarmiert um die Wache zu besetzen.