Einsatzberichte 2009
01.12.09, 8.00 h ABC-Zug 503
GSG2, Ausgelaufene Natron Lauge; Düren, Nordstraße
Düren (ots) - Am Dienstagmorgen kam es auf einem Birkesdorfer Firmengelände an der Nordstraße beim Umfüllen von Natronlauge aus einem Tankwagen in einen Sammelbehälter zur Freisetzung von einer alkalischer Lösung. Ein Mann wurde vorsorglich im Krankenhaus behandelt.
Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen der Polizei war es um 08.00 Uhr während des Umfüllvorganges zum unkontrolliertem Entweichen eines Teils der ätzenden Flüssigkeit gekommen, als ein Defekt am Einfüllstutzen auftrat. Obwohl es wegen der vorhandenen unterirdischen Tanks zu keiner Umweltgefährdung gekommen war und auch der Fahrer die vorgeschriebene Sicherheitsbekleidung trug, war die Feuerwehr mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Polizei sperrte das Teilstück der Nordstraße zwischen den Einmündungen zur B 56 und Ringstraße bis 09.40 Uhr, um den Rettungsweg für die Feuerwehr frei zu halten.
Der von der Freisetzung der Lauge betroffene 57-Jährige Tankwagenfahrer aus Köln wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus verbracht. Die Ermittlungen zur Ursache dauern derzeit an. Das zuständige Amt für Arbeitsschutz wurde eingeschaltet.
05.10.09, 20:43
BD3; Dachstuhlbrand; Alte Jülicher Straße
Einsatzstelle Alte-Jülicher-StraßeDüren (ots) - In einem vierstöckigen Haus in der Alten Jülicher Straße brach am Montagabend ein Brand aus. Während sich neun Bewohner des Gebäudes rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten, musste ein 35jähriger Mann mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die Feuerwehr der Stadt Düren, mehrere Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr, so wie die Polizei mussten gegen 20.45 Uhr zu dem brennenden Haus in der Nordstadt ausrücken, weil die Dachgeschosswohnung des 35-Jährigen in Flammen stand. Während die Wehrleute das Feuer schnell ablöschen konnten, wurde das Dach durch den Brand stark in Mitleidenschaft gezogen, so dass später die verbliebenen Dachziegel zur Abwehr von weiteren Gefahren abgeräumt werden mussten. Deswegen kam das Technische Hilfswerk zum Einsatz. Neben der starken Brandzehrung in der Wohnung wurde das Treppenhaus komplett mit Löschwasser geflutet. Das Gebäude ist dadurch zurzeit nicht bewohnbar.
Die obdachlos gewordenen Bewohner des Hauses wurden noch am Abend durch das Ordnungsamt der Stadt Düren betreut. Sie werden für die nächsten Tage anderweitig untergebracht.
Der Brandort wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen der Polizei zur Feststellung der Brandursache haben zwischenzeitlich ergeben, dass das Feuer auf einen technischen Defekt in einem Computer zurück zu führen ist.
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Fotos: Aachener Zeitung Web
10.07.09, 17.40 h
BD, Hallenbrand; Düren-Lendersdorf, Hüttenstraße

Großeinsatz: Feuer in Industriehalle in Düren-Lendersdorf
Ein größeres Schadensfeuer in einer Industriehalle im Stadtteil Lendersdorf hat am Freitagnachmittag, dem 10. Juli 2009, für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und sonstigen Behörden mit Sicherheitsaufgaben gesorgt. Im Anschluss an die Löscharbeiten mussten zahlreiche Einsatzkräfte vorsorglich ärztliche Behandlung in Anspruch nehmen.
Foto: Kreisfeuerwehrverband Düren
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21.04.09, 19.45 h
BD4; Starker Rauch aus Halle; Düren, Paradiesstraße

Düren – Am Dienstag (21.04.2009) wurde die Feuerwehr Düren gegen 19.45 Uhr zu einem Brand in einer Halle des Dürener Service Betrieb mit der Info „starker schwarzer Rauch aus Halle“ alarmiert. Von der Leitstelle Düren wurde dieser Einsatz direkt mit „größten“ Brand-Alarmstichwort „BD 4“ eröffnet. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte bestätigte sich das angekündigte Szenario. In einer freistehenden, rd. 1800 m² großen Halle brannte gelagerter und z.T. bereits sortierter Gewerbemüll.
Durch den Einsatz von Wasserwerfern und Löschschaum konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Dazu war es notwendig, zwei Schlauchleitungen zur Sicherstellung der Wasserversorgung von der Rur aufzubauen. Der Rauch aus der Halle sorgte für eine andauernde Geruchsbelästigung im Dürener Süden. Die Bevölkerung sollte Fenster und Türen geschlossen halten, um den Geruch möglichst aus den Räumen heraus zu halten. Die Messungen im Brandrauch ergaben keine Ergebnisse, die ein gesundheitsbeeinträchtigendes Gefahrenpotenzial für Bevölkerung darstellten.
Gegen 22.30 Uhr waren die Löscharbeiten soweit vorangekommen, dass mit Radladern der verbrannte aber weiter schwelende Müll aus der Halle gebracht werden konnte. Das Material wurde dann im Freien gezielt abgelöscht.
Am Mittwochmorgen gegen 6 Uhr war die Halle geleert. Somit konnte mit Aufräumarbeiten und Rückbau der Wasserversorgung begonnen werden. Danach rückten fast alle Einsatzkräfte ein. Einsatzende für alle Kräfte war um 11:45 Uhr.
Es waren rund 140 Einsatzkräfte vor Ort. Neben den 110 Feuerwehr Kräften der Dürener Feuerwehr waren auch Kräfte der Messeinheit Stockheim, des Feuerwehrtechnischen Zentrums des Kreises Düren, des THW, des DRK und des MHD vor Ort. Die Kräfte der Hilfsorganisationen unterstützten bei der Ausleuchtung Einsatzstelle oder mit Verpflegungsversorgung und einer RTW-Bereitstellung.
Bei dem Einsatz wurde keine Person verletzt.
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