Einsatzberichte 2010

Nr. 10/136; 31.12.2010, 8.30 h

THK, Dach von Schnee befreien; Düren, Leopold-Hoesch Museum

 

Bedingt durch die Wetterlage war immer noch eine starke Schneelast auf den Dächern. Weiter gemeldete Niederschläge ließen ein Zunahme der Last befürchten, so dass einige Dächer geräumt werden mussten.

 

Am Vorabend wurde eine Einsatzbereitschaft zusammengestellt, so dass am 31.12.2010, sozusagen als Einsatzabschluß des Jahres 2010, das Dach des Leopold-Hoesch-Museum durch den 1. Löschzug geräumt wurde.

 

Der Einsatz war gegen 16.15 h beendet.

 

Eingesetzte Fahrzeuge:

ELF 1, 2-11-1, zeitweise (B-Dienst),

LF 16/12, 2-44-1, (1. Löschzug)

MTF, 2-19-3, (1. Löschzug)

 

 

Nr. 10/132; 24.12.2010, 13.44 h

THK; Schneeräumen Hallenbad; Düren, Nideggener Str.

 

Nach den massiven Schneefällen vom 23.12. und 24.12. musste aus Sicherheitsgründen die Dachkontruktion von der starken Schneelast befreit werden. Hierzu wurde der 1. & 2. Löschzug allermiert.

 

Der Einsatz war gegen 18.00 h beendet, so dass trotz leichter Verspätung alle noch am heiligen Abend bei der Familie sein konnten.

Nr. 10/129; 06.12.2010, 3.02 h

BD2; Kellerbrand; Düren, Südstraße

 

Die Feuerwehr wurde zu einem Kellerbrand in der Südstraße gerufen. Beim Eintreffen wurde in einem mehrgeschossigem Mehrfamilienhaus eine starke Rauchentwicklung aus dem Keller und mehrere Personen auf Balkonen vorgefunden.

 

Die Drehleiter wurde in Stellung gebracht und die Personen auf den Balkonen betreut. Zur Brandbekämpfung wurde ein Hohlstrahlrohr eingesetzt. Parallel wurden gezielte Belüftungsmaßnahmen mittels Hochdrucklüfter vorgenommen.

 

Weiterhin wurden 12 Wohnungen durch die Feuerwehr kontrolliert. Insgesamt waren 18 Personen betroffen. Eine Bewohnerin wurde durch den Rettungsdienst betreut und mit Verdacht auf Rauchgasintoxiation durch den Rettungsdienst zum Krankenhaus gebracht.

 

Der Rettungsdienst war mit mehreren Rettungswagen, leitendem Notarzt, Organisationsleiter Rettungsdienst vorsorglich vor Ort.

 

Eingesetzte Fahrzeuge:

ELF-1 2-11-1 (Hauptwache)

LF24 2-46-1 (Hauptwache)

DL23/12 (2-33-1) (Hauptwache)

MT-F Ergänzungstrupp (1. LZ & 2. LZ)

LF 16/12 (2-44-1) (1. LZ & 2. LZ)

LF 16 (2-44-6) (LG Lendersdorf, nicht zum Einsatz gekommen)

Rettungsdienst der Feuerwehr Düren mit mehreren Fahrzeugen

Nr. 10/119; 12.11.2010, 22.24 h

THK; Baum auf Straße; Düren, Brändströmstraße

 

Da der 1. Löschzug mit einer LF-Besatzung nach dem freitagabendlichen Fahrzeugcheck noch auf der Wache war, übernahm diese Gruppe den Einsatzauftrag.

 

Beim Eintreffen lag eine 12 Meter lange doppelstämmige Buche über die gesamte Fahrbahnbreite auf der Fahrbahn. Die Polizei war mit einem zivilen Einsatzfahrzeug vor Ort.

 

Nach Rücksprache mit der Polizei wurde zur Verkehrsicherung die Brändstömstraße an den Einmündungen Eisenbahnstraße und Heerweg durch die Feuerwehr gesperrt. Weiterhin wurde die Fahrbahn mit dem Lichtmast ausgeleuchtet.

 

Anschließend wurde der Baum mittels Kettensäge zerkleinert und die Fahrbahn gesäubert.

 

Einsatzdauer 1,5 h.

Eingesetztes Fahrzeug: LF 16/12 2-44-1

 

Nr. 10/94; 19.09.2010, 12.45 h

FZB1; PKW-Brand, Düren-Merken; Roermonder Straße

 

Auf Einfahrt nach einer Zugübung wurde von Florian Düren über Funk ein PKW Brand an der o.g. Einsatzstelle gemeldet. Nachdem sich der 1. Löschzug über Funk im nördlichen Stadtgebiet einsatzbereit gemeldet hatte, wurde der 1. Löschzug zur Übernahme dieses Einsatzes vom B-Dienst der Feuerwehr Düren beauftragt.

 

Gleichzeitig wurde die Drehleiter der Feuerwehr Düren zur Einsatzstelle beordert. Die Drehleiter war zum gleichen Zeitpunkt aufgrund eines anderes Einsatzes nur wenige hundert Meter entfernt. Weiterhin wurde die LG Merken alarmiert, die an der Einsatzstelle nach Rücksprache nicht mehr tätig wurde. Gleiches galt für den eintreffenden B-Dienst der Feuerwehr Düren.

 

Beim Eintreffen war der Brand mittels vorgenommenen Pulverlöscher der Drehleiterbesatzung bereits unter Kontrolle und wurde mittels Schnellangriff des LF 8/6 durch einen Trupp unter Atemschutz gelöscht und die Stromzufuhr des PKWs anschließend getrennt.

 

Weiterhin wurden noch ausgelaufene Betriebsmittel mit Ölbindemittel aufgenommen und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

 

Eingesetzte Fahrzeuge:

Hauptwache: DLK 23/12 2-33-1

1. Löschzug: LF 8/6 2-42-4, LF 16/12 2-44-1

LF Merken: LF 10/6 2-42-5

B-Dienst: 2-11-1

 

16.07.2010; 14.18 h

FZB2; VU Person eingeklemmt - Fahrzeug brennt; Düren, Ludwig-Erhard-Platz

 

Bericht AZ-Web:

Düren. Tragischer Unfall an der Eisenbahnstraße: Vermutlich infolge eines Herzinfarkts oder Kreislaufkollapses verlor ein stadtauswärts Richtung Schoellerstraße fahrender Lkw-Fahrer aus dem sächsischen Annaberg Freitagnachmittag die Kontrolle über seinen Sattelzug. mehr ...

 

(Eigene Fotos folgen.)

 

 

Fußball mal ganz anders!

Nr. 10/65, 03.07.10 15.03 h

SONS; Einsatzbereitschaft wegen heran nahmendem Unwetter

Nr. 10/66, 03.07.10, 16.39 h BEREITSCHAFT

BD3, Dahstuhlbrand außerhalb vom Gelände, Düren- Niederau, Tuchmühle

 

03.07.2010. Während des Besuches des Tages der offenen Tür der Löschgruppe Kreuzau wurde um 15.03 h der 1. Löschzug neben der Löschgruppe Lendersdorf alarmiert und sollte die Einsatzbereitschaft am jeweiligen Standort herstellen.

 

Weiterhin wurde die ELW Bereitschaft und später auch noch der 2. Löschzug hinzu gezogen.

 

Grund hierfür, ein nach tagelanger Hitze aufziehendes Unwetter mit angekündigten erheblichen Gewittern inklusive Starkregen und entsprechenden Windböen nebst einer erheblichen Unwetterwarnung (violett).

 

Somit wurde auf der Wache die Einsatzbereitschaft hergestellt und neben den regulär im Dienst befindlichen Kollegen waren somit noch ca. 25 zusätzliche „Blauröcke" im Dienst.

 

Da ab 16.00 h das WM-Fußballspiel Deutschland - Argentinien angestoßen wurde und der Regen zwar einsetzte aber die starken Gewitter anscheinend sich nicht über Düren entluden war spontan ein gewisses Public Viewing in den Räumen der Hauptwache entstanden.

 

Um 16.25 h wurde die zusätzliche Einsatzbereitschaft aufgehoben. Grund war das vorbeigezogene Unwetter und auch die gleichzeitige Aufhebung der Unwetterwarnung für die Stadt Düren.

 

Da der größte Teil von uns allerdings vom zwischenzeitigen 1:0 der deutschen Mannschaft gefesselt war, blieb der größte Teil der Mannschaft trotz allem auf der Wache. Wer fährt schon mitten im solch einem Fußballspiel nach Hause?

 

Kurz vor dem Halbzeitpfiff kam es dann doch: Um 16.39 h wurde ein Dachstuhlbrand in Düren-Niederau gemeldet:

 

Ein leerstehendes Gebäude hatte im Dachstuhl Feuer gefangen.

 

Von der Hauptwache rückten neben den standardmäßigen Fahrzeugen für den Erstabmarsch ELF1, LF24 und DLK 23/12 direkt unser voll besetztes LF16/12 und das TLF4000 mit aus. Beim Eintreffen war die Löschgruppe Lendersdorf stark besetzt schon vor Ort und bereiteten schon die Wasserentnahme aus dem offenen Gewässer (Mühlenteich) vor. Anscheinend saßen die Kollegen zum Zeitpunkt der Alarmierung auch noch im Gerätehaus vor dem Fernseher.

 

Weiterhin kamen noch die Löschgruppe Niederau, Berzbuir, der 2. Löschzug, die ELW Bereitschaft und die Wehrleitung zum Einsatz.

 

Nach ca. 30 Minuten war das Feuer weites gehend mittels Wenderohr der Drehleiter und einem Hohlstrahlrohr im Innenangriff gelöscht und die Einsatzstelle konnte an den 4. Löschzug übergeben werden.

Pünktlich zum 4:0 (Klose) waren wir wieder auf der Wache.

 

Ein Fußballnachmittag der besonderen Art.

 

Nr. 10/36, 14.04.10 11.42 h,

GSG2; ausgelaufene Flüssigkeit; Düren, Roonstraße

 

Aachener Zeitung 14.04.2010, 16:51

Gefahrstoff löst Großeinsatz aus Düren.

Großeinsatz am Dürener Krankenhaus: Nachdem Mittwochmittag chemische Abfallstoffe aus einem Aufbewahrungscontainer ausgetreten sind, musste die Freiwillige Feuerwehr mit ihrem Gefahrstoffzug ausrücken. mehr ...

 

 

Nr. 10/30; 23.03.10, 14.57 h

BD2; Zimmerbrand -> Wohnungsbrand; Düren, Königsberger Straße

Am Dienstagnachmittag wurde die Feuerwehr zu einem massiven Wohnungsbrand in die Königsbergerstraße gerufen.

 

Die Leitstelle teilte sofort mit, dass es sich um ein bestätigtes Feuer handeln würde und schon mehrere Anrufer den Notruf gewählt hatten und es wäre auch eine starke Rauchsäule zu sehen.

 

Die Brandwohnung war in der 7. Etage und es wurde ein Rettungs- und Brandeinsatz über zwei unabhängige Angriffswege eingeleitet. Zum einen über die Drehleiter zum anderen über das Treppenhaus unter Zuhilfenahme der trockenen Steigleitung. Erschwerend kam hinzu, dass in zwei Etagen die Steigleitung nicht verschlossen war und somit erheblich Wasser in nicht betroffene Etagen floss und auch der Angriff verzögert wurde. Weiterhin musste die Wohnungstür der betroffenen Wohnung mit Gewalt geöffnet werden.

 

Die Wohnung war durch Hitze- und Raucheinwirkung komplett extrem in Mitleidenschaft gezogen. Der Brandraum brannte komplett nieder. Die Hitze war so stark, dass in diesem Raum noch nicht mal mehr der Putz an den Wänden verblieben war.

 

Insgesamt waren sechs Trupps zuzüglich des Sicherungstrupps unter Pressluftamter im Einsatz.

 

Glücklicher Weise waren alle Personen rechtzeitig aus der Wohnung, wurden vom Rettungsdienst der Feuerwehr Düren betreut.

 

Nach Freigabe der Polizei wurde der Brandraum vom immer noch glimmenden und sehr heißen Brandschutt befreit und das in der Wohnung stehende Wasser mittels Wassersauger beseitigt.

 

Der Einsatz war gegen 17.30 h für die Feuerwehr beendet.

 

Nr. 10/28; 20.03.10, 13:16 h

GAS -> BD2 inkl. RN05; Gasaustritt -> Kellerbrand;

Düren, Am Nordpark

Am Samstag Mittag wurde die Feuerwehr mit dem Stichwort Gas zu einem Wohnblock im Dürener Norden alarmiert. Gemeldet war ausströmendes Gas aus einer Therme.

Bereits während der Anfahrt kam die Mitteilung der Leitstelle, dass es einen erneuten Anruf aus dem Wohnobjekt gegeben habe „es würde jetzt brennen".

Beim Eintreffen bestätigte sich dies und ein Feuer im Keller war zu lokalisieren. Der Treppenraum war stark verraucht und viele Personen hielten sich auf den Balkonen des Objektes auf, so dass direkt mit der Rettung über die Drehleiter begonnen wurde.

Der Einsatz wurde auf BD2 erhöht und aufgrund der Vielzahl von betroffenen Personen mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation wurde, nachdem schon zwei Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort waren, zusätzlich noch der Rettungsdienst auf RN05 erhöht.

Zur Brandbekämpfung und zur Belüftung waren zwei Trupps unter PA und ein zusätzlicher Trupp mit PA als Sicherungstrupp im Einsatz. Dieser Unterstützte noch bei der Rettung der Personen mittels Drehleiter. Insgesamt wurden 23 Personen über diese gerettet.

34 Bewohner mussten nach erster Sichtung und Versorgung am Behandlungsplatz Krankenhäusern zugeführt werden.

Der Einsatz war nach ca. 1,5 h für die Feuerwehr beendet.

 

Bericht AZ-WEB: mehr...

 

Nr. 10/20; 28.02.10, 12:51 h

TH, diverse Sturmeinsätze, gesamtes Stadtgebiet

Wie bei fast allen Feuerwehren in NRW bescherte das Orkantief „Xyntha" am Sonntag den 28.02.2010 auch der Feuerwehr Düren viele Einsätze.

 

Der 1. Löschzug wurde um 12:51 h zum ersten Sturmeinsatz alarmiert.

 

Adäquat zu dieser Großschadenslage wurde auf der Feuerwache Düren mit der hinzugerufenen ELW-Bereitschaft der Führungsstab aufgebaut, von wo aus die Einheiten im Stadtgebiet gezielt geführt wurden.

 

Der 1. Löschzug arbeitete an diesem Tag neun Einsatzstellen eigenständig ab. Zusätzlich wurden einige Sonderfahrzeuge unter anderem durch Personal des 1. Löschzuges besetzt. So war die 2. DL-K (2-33-2) mit zwei Drehleiterkorbmaschinisten des 1. Löschzuges alleine an zehn Einsatzstellen aktiv. Hierbei war sie auch zur überörtlichen Hilfeleitung außerhalb des Stadtgebietes im Einsatz. Weiterhin wurde auch der erste Abmarsch mit zwei FM (SB) ergänzt.

 

Als erstes kam das Einsatzstichwort „Balkon droht abzustürzen". Alle Balkone waren in Ordnung, aber eine losgerissene Dacheindeckung einer Dachgaube im 4. OG in der Viandener Straße drohte abzustürzen. Nach Absperrung des Geländes wurde die Festigkeit mittels Einreishaken vom Balkon im 3. OG geprüft und die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben.

 

Weiterhin wurden an zwei Einsatzstellen umher fliegende Schilder gesichert.

 

Der Klassiker des Tages war allerdings „Baum auf Straße" oder „Baum droht zu kippen". Hier wurden alleine sechs Einsatzstellen angefahren.

In der Karl-Arnold-Straße hatten sich direkt drei Bäume mit einem gemeinsamen Wurzelwerk gelöst und mussten mittels am LF 16/12 angeschlagenen Drahtseilen gesichert und kontrolliert gefällt werden.

 

Brisant war die Einsatzmeldung für die Einsatzstelle in der Josef-Geuenich-Straße: „Baum in Starkstromleitung". Hier war ein Baum in die Stromleitung gekippt. Glücklicherweise war die Stromleitung isoliert und obwohl diese vom Mast gerissen worden war nicht beschädigt. Nach Begutachtung der Leitung durch die hinzugerufenen Stadtwerke Düren wurde der Baum mittels Kettensäge so zerlegt, dass die Stromleitung zunächst entlastet wurde und anschließend komplett frei war.

 

Alles in allem ein sehr einsatzreicher Tag. Um 20.30 h war Fahrzeugpflege und Feierabend angesagt und Orkantief „Xynthia" war vorüber.

Bericht Kreisfeuerwehrverband Düren: mehr ...

Nr. 10/19; 21.02.10, 21.30 h

BD2, verm.Elektroschwelbrand im Keller; Düren, Tivolistraße

 

Gemeldet wurde ein vermeintliche Schwelbrand im Keller bei gleichzeitigen totalen Stromausfall im Haus.

 

Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass im Keller kein Feuer ausgebrochen war, sondern ein Wasserrohrbruch stattgefunden hatte. Dieser hatte den Keller weit über einen Meter mit Wasser gefüllt, so dass der Elektroanschluss nebst Schaltschrank mit Wasser geflutet war.

 

Selbst die hinzugerufenen Kräfte der Stadtwerke Düren konnten das Haus alleine nicht mehr komplett stromlos schalten, so dass als letzte Möglichkeit nur die Abschaltung der gesamten Straßenseite blieb. Nachdem dies geschehen war, konnte das Wasser mittels Tauchpumpen und Wassersauger aus dem Keller gebracht werden.

 

Während des Einsatzes wurde die Feuerwehr noch als First Responder zu einem internistischen Notfall nur 200 Meter von der Einsatzstelle eingesetzt.

 

Der Einsatz dauerte ca. 3 Stunden an.

 

10.01.10, 1.41 h

BD2; Zimmerbrand; Düren, August Klotz Straße

Düren. In der Nacht zu Sonntag gegen 01.40 Uhr bemerkte ein heimkehrender Bewohner Rauch im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in der Dürener Innenstadt, der aus einer Erdgeschosswohnung drang. In der besagten Wohnung hörte er eine Person röcheln. Da die Wohnungstür verschlossen war und auch nicht geöffnet wurde, drang ein Streifenbeamter noch vor Eintreffen der Feuerwehr durch ein auf Kipp stehendes Fenster in die besagte stark verqualmte Wohnung ein. Bei der Durchsuchung der Wohnung konnte er laute "Schnarch-Geräusche" wahrnehmen. Im Schlafzimmer fand er den 38-jährigen Wohnungsinhaber schlafend auf seinem kokelnden Bett vor. Mit Hilfe eines zweiten Beamten wurde dieser dann aus der Wohnung gezogen und durch den mittlerweile eingetroffenen Notarzt zunächst vor Ort versorgt. Anschließend wurde der offensichtlich unter Alkoholeinwirkung stehende 38-Jährige mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung einem Krankenhaus zugeführt. Anscheinend fühlte er sich aber noch so fit, dass er im Laufe der Nacht im Krankenhaus randalierte und ruhig gestellt werden musste. Am frühen Sonntagmorgen konnte er das Krankenhaus dann wieder verlassen. Die beiden Streifenbeamten blieben unverletzt. Der Schwelbrand war schnell von der Feuerwehr gelöscht. Es entstand nur ein geringer Sachschaden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an. Der Brandort wurde beschlagnahmt.